

Die Dualität des Gebäudes spiegelt sich in den getrennten Zugängen und der räumlichen Organisation wider. Einerseits als Bürogebäude für die Mitarbeiter des Bioinstituts der HBLFA Raumberg-Gumpenstein konzipiert, andererseits als Ausbildungsstätte mit entsprechenden Schul- und Pausenräumen und zusätzlich als Seminar- und Veranstaltungszentrum, erweitern die zwei vorgesetzten, auskragende Veranden die Nutzung im Freien, indem sich darunter gedeckte Vorplätze ergeben.
Aufgabe war es, ein Bürogebäude für die Mitarbeiter des Bioinstitutes der HBLFA Raumberg-Gumpenstein zu errichten. Der „Moarhof“ ist jedoch auch Ausbildungsstätte der SchülerInnen, daher waren auch ein Schülerraum – einerseits Funktion als Pausenraum, andererseits Funktion als Klassenraum – gefordert. Die dritte für uns sehr wichtige Funktion, ist jene als Seminar- und Veranstaltungszentrum. Im Erdgeschoß wurde ein Vortragssaal für ca. 60 Personen mit allen dafür erforderlichen Nebenräumen geschaffen.
Der Standort an der Hangkante war durch den Abriss des alten Bürogebäudes mehr oder weniger vorgegeben. Es ist der höchste Punkt der Gebäudeagglomeration, die aus diversen Einzelgebäuden besteht, deren Dachform im Wesentlichen die Bauform bestimmt. Diese Dachform des Satteldaches in einer Neigung von mehr als 45° ist auch typisch für die Dachformen der bäuerlichen Gehöfte in der Umgebung und bestimmt die „Schichtung“ des Bauplatzes. Die Firstrichtungen sind alle im Wesentlichen parallel zur Hangkante. Dass die Dachneigung und Dachkante des neuen Gebäudes annähernd parallel zur Grimmingflanke stehen, ist ein bemerkenswerter Nebeneffekt der Planung und zeigt, wie sich das Gebäude in die Umgebung einfügt.
Die konstruktive Umsetzung des nachhaltigen Gebäudekonzepts als Holzkonstruktion lag auf der Hand, zeichnet als Bauherr doch die Landwirtschaftliche Bundesversuchswirtschaften Gesellschaft. Durch die Form des Gebäudes und den Umstand, dass es überwiegend aus Dachflächen besteht, wurde die Konstruktion als Pfosten-Riegelkonstruktion mit einem Sparrendach gewählt. Die erdberührte Zone mit den Nebenräumen in Hangbereich musste in Stahlbeton ausgeführt werden.
Durch entsprechende Dämmstoffe wurden die bauphysikalischen Werte und damit der Gebäudestandard KlimaAktiv Gold erreicht.
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